«Jetzt entspann dich mal!»

Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus ist gerade omnipräsent. Auch bei mir ein Thema. Ich gehöre zur Risikogruppe, heisst es. Können wir trotzdem noch gemütlich und entspannt praktizieren? Ich hoffe es.

Der provo­ka­tive Titel musste sein. Er passt nicht nur zur aktu­el­len Lage, sondern zu vielen Lebenssituationen. Vor allem, wenn die Phrase «Entspann dich mal!» in einer hitzi­gen Diskussionen fällt, merkt man wie schwie­rig dies auf Kommando ist – abge­se­hen davon, dass der Appell von jemand anders meist gegen­tei­li­ges bewirkt. Oder schon mal eine aufbrau­sende Freundin gese­hen, die sich in der Folge plötz­lich wie verzau­bert beru­higt hat?

Meine näch­ste Klasse ist erst am 22. März. Du kannst dich gerne dafür anmel­den. Es gelten keine Stornoregeln bez. Absage oder ähnlich. Fühlst du dich nich wohl, sag Bescheid und bleib einfach zu Hause. Ich habe die Klassengrösse bereits halbiert, damit jeder genü­gend Platz hat. Ich habe mir noch viele andere Gedanken gemacht aber «Let us cross the bridge, when we get there.» Bis am 22. kann noch viel passie­ren.

Tja, viel ist passiert: Ich mach meine Klasse online. Meld dich hier an.

Warum mir das Ganze so wichtig ist?

Vor allem weil es für euch und eure Angehörigen auch sehr wich­tig sein kann. Ich halte nicht viel von Hysterie und Panik. Das kann einen auffres­sen – auch gesunde Menschen, die nicht viel zu befürch­ten hätten. Wir alle tragen die Verantwortung, dass wir andere Menschen nicht gefähr­den. In meiner Verantwortung liegt, dass ihr meine Klasse gesün­der und entspann­ter verlasst als noch bei der Ankunft.

Bleibt gesund und im gesunden Mass vorsichtig 🙂


Photo by Alexander Krivitskiy on Unsplash

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