Jetzt halt mal die Luft an!

Nein, Wim Hof hat noch keinen Nobel-Preis gewon­nen. Ein paar Forscher aber, die auf der Suche nach einer Erklärung sind, was mit uns passiert, wenn wir die Luft anhal­ten. So, wie es Wim und ich tun und du viel­leicht auch bald mal.

Ich habe gerade eine Mail gekriegt von Wim Hof, also von seiner Organisation, also einen Newsletter, meine ich, in welchem die Autoren Bezug auf einen aktu­el­len Nobel-Preis nehmen, der an drei Forscher ging, die sich damit ausein­an­der­ge­setzt haben, besser gesagt erforscht, was mir unse­rem Körper passiert, wenn wir die Luft anhal­ten und unser Sauerstoffpegel in kriti­sche Bereiche sinkt, ob gewollt oder kontrol­liert, weiss ich noch nicht.

Das war mit Absicht ein einzi­ger langer Satz. Also Luft tief holen und diesen länge­ren Blogpost abtau­chen, falls es dich inter­es­siert.

Falls das dir zu viele Buchstaben sind, gibt es hier ein kurzes animier­tes Video. Sehenswerte zwei­ein­halb Minuten.

Über die Wim Hof Methode

Die Methode ist seit Anfang 2019 in verschie­de­nen Varianten und Ausprägungen ein fester Bestandteil meiner Morgenroutine. Sie besteht grund­sätz­lich aus ein paar simp­len Komponenten. Die Atemtechnik basie­rend auf Hyper- und Hypoventilation ist eine davon. Ich bin kein Wim Hof zerti­fi­zier­ter Coach, lass die Erkenntnisse und Technik hie und da in meine Klassen einflies­sen.

Hier hab ich ein wenig mehr zu Methode dazu geschrie­ben.

Zur Methode gehö­ren neben der Atemtechnik ein wenig Yin Yoga, ein paar eher Yang-lastige Powermoves, der rich­tige Mindset und Cold Exposure – also rich­tig lange rich­tig kalt duschen oder ab ins Einbad. Tönt verrückt. Ist es auch ein biss­chen. Sie hat aber ohne Zweifel eine posi­tive Wirkung, die ich selbst nicht gross hinter­frage, sondern einfach geniesse.